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Terres des pommes

Gott lobe unsere Mutter Erde,
dass Kartoffeln sie uns schenkte.
Damit uns reichlich Nahrung werde,
er Walter Raleigh’s Schifflein lenkte.

Man kann sie dünsten, kochen, braten,
auch im Ofen gratinieren,
auch als Salat sie wohlgeraten,
die Russen sie gar destillieren.

Man kennt sie unter vielen Namen,
am populärsten sind pommes frites,
die ursprünglich aus Belgien kamen,
heut sehr beliebt bei Jean und Fritz.

Die dicksten ernten dümmste Bauern,
die besten wachsen in den Anden.
Die Wildsau gräbt sie mit den Hauern,
das Saatgut kommt aus den Niederlanden.

Was braucht es da noch „Brot für die Welt?“
Es macht viel Arbeit Brot zu backen,
den Bäcker Schwindsucht oft befällt.
Kartoffeln braucht man nur zu hacken.

Statt karitativer Organisationen,
die meistens selbst viel Hunger haben,
bedarf’s doch nur an Agronomen,
zu lehren das Kartoffelgraben.